Torta pasqualina – Ligurische Ostertorte

Heute mal wieder ein Rezept aus der Kategorie: Backen mit Geduld, Spucke und Nerven wie Drahtseilen. Und diesmal  müssen auch jede Menge Eier dran glauben, denn es wird nochmal richtig österlich mit dieser italienischen Köstlichkeit. Die Torta pasqualina ist eine ligurische Spezialität, die es traditionell zu Ostern gibt. Das Rezept lachte mich schon vor einigen Jahren in einem Kochbuch an, wurde aber bisher nie verwirklicht. Eingehüllt in dünnen, knusprigen Teig werden hier die Eier in einem frischen, würzigem Bett aus Ricotta, Parmesan und Spinat versteckt. Jede Menge Geduld und Zeit erfordert die Herstellung der einzelnen Teigblätter. Eine gute Torta pasqualina, geprägt von katholischen Ostertraditionen, müsse 33 Teigschichten enthalten – entsprechend den Lebensjahren Jesus Christus. Ich habe mit Müh und Not 13 Teigschichten hinbekommen, mehr oder weniger dünn und manchmal auch mehr Loch als Teig –  aber die Torta nahm es mir zum Glück nicht übel.

Optisch ist die Torta pasqualina auf jeden Fall eine sehr ansprechende Sache und geschmacklich nicht minder lecker. Die Torta kann lauwarm oder kalt gegessen werden und eignet sich auch hervorragend als Mitbringsel zu einem Osterbrunch. Für Ungeduldige oder die mit dünnen Nerven – Filoteig aus dem Kühlregal soll wohl auch wunderbar funktionieren. Und für die, die noch mehr Ostergebäck suchen – das gibt’s diesen Monat bei Claretti und ich back’s mir!

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Eiersuchen im Kuchen – Torta Pasqualina

 

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Veganer Sauerteig-Karottenkuchen mit Cashewbuttercreme

Aufmerksame Leser meines Blogs wissen: mein Herz schlägt nicht nur für süßes Gebäck, nein auch herzhafte Brote mit Roggenmehl und Sauerteig haben es mir angetan. Diese beiden Herzen in meiner Brust muss man doch irgendwie zusammenbringen können, oder nicht? Zuletzt hatte es ja bei den Brownies zumindest mit dem  Roggenmehl schon mal sehr gut funktioniert. Und da so ein Möhrenkuchen ja auch eine recht „herzhafte“ Angelegenheit ist, muss das doch auch damit klappen! Ich wollte also einen Karottenkuchen, mit so viel Karotte als irgend möglich. Zudem sollte er durch Sauerteig „getrieben“ werden und damit eifrei sein, also letztendlich ein veganer Karottenkuchen. Es war dann doch eine schwere Geburt – hier noch mal lieben Dank an meine Testesser… Das knappe halbe Kilo Obst und Gemüse (auf eine kleine 19cm Springform!), was nun im Kuchen steckt, machte die Entwicklungdes Rezeptes schwierig. Ich mag nasse Kuchen, und sehr saftig ist der Kuchen immer noch, aber in den ersten Versuchen war ich mir nicht sicher: ist das nun „nass“ oder einfach noch nicht durch? Der Durchbruch gelang mir letztlich durch das Rösten der Möhren im Ofen bevor sie im Teig landen – das Aroma der Karotten bleibt dabei nicht nur erhalten, es wird sogar noch richtig intensiviert. Etwas Natron greift nun noch dem Sauerteig unter die Arme und tada: ein saftiger, möhriger Kuchen – Perfekt für die Ostertage. Beim Frosting könnt ihr wählen: vegan oder klassisch mit Mascarpone und griechischem Joghurt. Das vegane Frosting war ein Versuch, der optisch sehr ansprechend geworden ist, mich aber geschmacklich nicht hundertprozentig überzeugen konnte. Der Geschmack ist etwas fade und wird vom Kokosöl dominiert, was bei diesem recht herzhaften Kuchen aber in Ordnung geht. Die Zubereitung ist zeitaufwendig: die Cashewnüsse müssen mindestens über Nacht einweichen, am nächsten Tag wird das Frosting gemixt und sollte dann wieder etwa 10 Stunden durchkühlen, bevor es aufgeschlagen werden kann. Im Originalrezept wird auch eine „schnellere“ Variante vorgestellt – Aufschlagen und Kühlen im Wechsel. Wer hat, sollte für das Mixen der eingeweichten Cashews einen Blender nehmen (also hohes Mixgefäß mit sehr leistungsstarkem Motor), darin würde das Frosting wohl besonders cremig. Zum Aufschlagend der fertigen Creme benötigt ihr einen Mixer mit Schlagbesen und nochmals Geduld. Wichtig ist dann, dass der Kuchen gut ausgekühlt ist, bevor das Frosting drauf kommt – sonst schmilzt alles weg. Für die weiteren Backversuche war mir dieses Frosting zu zeitaufwendig, deshalb gab es auf die folgenden Karottenkuchen ein schönes einfaches Mascarpone-Joghurt-Frosting – angenehm frisch, süß-säuerlich und perfekt passend zum möhrigen Kuchen. Ihr habt also die Wahl – nur eins muss sein: lasst dem Osterhasen seine Eier und esst ihm lieber seine Möhrchen weg in Form dieses Kuchens 🙂

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so fein kann ein veganes Sauerteig-Karotten-Törtchen sein

Mit diesem Törtchen wandere ich dann noch ganz schnell zu all den anderen Märzkuchen von Yuska.

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Roggenbrownies mit Erdnussbutterfrosting und Meersalz

Heute mal nicht viele Worte vor weg – denn die braucht es nicht: Schokolade, Karamell, Erdnussbutter und Salz. Saftig, schokoladig, lecker und irgendwie auch ein bisschen herzhaft, denn in den Brownieteig kommt Roggenmehl, was diesem ein „bissige“ nussig-herbe Note verleiht und wunderbar mit dem Erdnussbutterfrosting harmoniert. Das Tüpfelchen auf dem „i“ geben die feinen Salzflocken obenauf. Ein rundes Rezept. Die Schwierigkeit liegt lediglich im Erkennen der richtigen Backdauer – 27 Minuten waren es bei mir. Am besten prüft man ab der 20 Minute den Garzustand – wenn der Zahnstocher am Teigrand trocken herauskommt und die Mitte noch teigig und wabbelig ist, dann sind sie fertig! Nur nicht zu lange backen, denn es gibt wohl nichts traurigeres als trockene, durchgebackene Brownies…

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veganes Schokoladentörtchen mit Avocado, Karamell und Haselnüssen

Die Idee für dieses Törtchen brannte mir schon sehr lange unter den Nägeln. Kombiniert werden in diesem Rezept zwei Dinge, die ich schon längst ausprobieren wollte. Einerseits Avocados, die ich als herzhafte Variante als Guacamole, oder einfach so als Brotbelag sehr schätze, nun auch endlich mal in einem süßen Rezept zu verarbeiten. Andererseits wollte ich wissen, wie sich Backen ohne Mehl, ohne Eier und ohne Milchprodukte anfühlt und vorallem schmeckt. Mit dem Resultat bin ich mehr als zufrieden. Dieses Törtchen ist vegan, glutenfrei und sogar sojafrei. Und es schmeckt! Ich will hier nicht vorgaukeln, dass es einer echten Mousse au chocolat Konkurenz machen könnte, das wäre gelogen. Die Schokocreme ist angenehm schokoladig und cremig, die Avocado bleibt aber immer, wenn auch nicht stark, schmeckbar. Auch der subtile Kokosgeschmack des Kokosöls und der Kokosmilch sind wahrnehmbar. In Kombination mit den Haselnüssen stört der nussige Geschmack jedoch nicht. Und weil es gerade noch so schöne Avocados gibt, ist dies auch mein Februarbeitrag zu Yushkas Calender of Cakes.

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cremig-schokoladiges Avocadotörtchen mit flüssigem Karamell und karamelisierten Haselnüssen

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Apple-Bacon-Pie

Das erste Bild von diesem „Kuchen“ spielte mir eine Freundin über ein bekanntes soziales Netztwerk zu… ich war schockiert. Ein süßer Apfelkuchen mit Zimt und Zucker versteckt unter einem Gitter knusprigen Frühstücksspecks… die Idee fand ich mehr als obszön. Kann man sowas Backen? Und auch Essen? Immerwieder musste ich an dieses Bild denken, es ließ mich nicht los. „Das ist doch so ein typisches nordamerikanisches Ding, Pancakes mit Ahornsirup und Speck zum Frühstück, Big Kahunaburger mit Doppeltzuckerketchup und Ananas  zwischenduch und, und, und… da ist doch nichts dabei…. ahhhh… ich könnte es ja abwandeln, so in eine herzhafte Variante, vielleicht so als Art Quiche mit Apfel und Sellerie zum Beispiel, nein, nicht…nee ist doch dann nicht das selbe“. Eine verzwackte Situation.

Dann begab ich mich auf die Suche nach dem Rezept zum Bild und fand es auf dem wunderbar photographierten Blog fortheloveofthesouth.com. Ich erfuhr, dass es sich  bei diesem Pie um eine national bekannte Südstaaten Spezialität handelte.  Klasse! Erhält also das Prädikat Klassiker, mit der Absolution, probiert zu werden. Damit ich es nicht allein essen muss, zeigte ich das Rezept zur Sicherheit nochmal meinem Liebsten und da, keine Spur von Fragwürdigkeit! Nein seine Augen leuchteten!…. Ja, vielleicht ist das so ein Männerding: auf alles Fleisch drauf legen…na dann…

und was soll ich sagen: Damm it! It’s sooo goooood! Die 2 Stunden Auskühlzeit waren Folter (…die ich natürlich mal wieder nicht eingehalten habe): der Duft nach karamelisierten Äpfeln, Zimt, Muskat und rauchigem Speck, der Anblick des blubbernden Füllung, des mürben, goldbraunen Bodens und obenauf der knusprig-krosse Speck….und dann der Geschmack:  sehr süß (wie es sich für einen guten US Pie gehört) und rauchig-salzig, fruchtig, karamellig, zimt-würzig….Apfelkuchenhimmel! …manchmal lohnt es sich eben, sich mal was zu trauen…

Ina sucht diesen Monat Apfelkuchen bei let’s Cook together – das ist ein Apfelkuchen.

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Mascarpone-Cheesecake mit Mohn und Mandarinen

Heute ist mal wieder Cheesecaketime! Denn heute gibt’s ihn in einer Kombination, die ich bei jedem Käsekuchen einfach unschlagbar finde: mit Mandarinen und Mohn. Mhh…Mandarinen, wirklich eine der schönen kulinarischen Seiten des Winters, oder? So lang die Zeit noch währt, sollte man die frischen, leckeren orangen Teilchen noch gut nutzen. Lasst euch aber von der fruchtig frischen Haube nicht täuschen, darunter steckt ein wahres Kalorienbömbchen. Denn, einen Becher Mascarpone galt es hier noch zu verwerten und auch das „Strecken“ mit griechischem Joghurt ist eher ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber er ist lecker! Cremig, fluffig, mild die Creme mit einem fruchtigen Mandarinenbelag. Perfekt zum Teilen und Genießen in kleinen Stücken.

huch…gerade noch entdeckt: Yushka sucht jetzt jeden Monat die schönsten Torten und Kuchen zur Jahreszeit…na da bin ich doch dabei!

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Mascarpone-Cheesecake mit Mandarinen und Mohn

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Winterliche Mangotarte

Wenn die Tage so kurz sind, dass man um halb fünf nachmittags schon wieder an’s Schlafengehen denkt, es Mittags so dunkel ist, dass man das Licht einschalten muss um zu lesen und die Stadt so grau, nass und ungemütlich ist, dass es einem das Gemüt verdunkelt, dann fällt es mir manchmal ein bisschen schwer den Winter zu mögen. Mit Schnee, klarer Luft und Sonne mag ich ihn sehr, aber so?

Wenn die Natur bei uns im Winter all ihre Kräfte für einen schönen Frühling, Sommer und Herbst sammelt, dann lob ich mir die Neigung der Erdachse. Wieso? Na, auch wenn es hier gerade nicht so aussieht, irgendwo auf der Welt ist tatsächlich jetzt gerade Sommer. Dort ist es warm, der Himmel blau, die Sonne scheint und spendet all ihre Wärme den süßen Orangen, Mangos und Bananen. Holen wir uns doch ein bisschen dieser Wärme und Farbenfreude ab und packen diese in eine Tarte. Und damit es uns noch wärmer wird, stecken wir in den süßen Teig noch alle Gewürze die einen guten feurigen Chai ausmachen: Zimt, Nelken, Kardamom, Piment, Lorbeer und Ingwer. Das wärmt, Stückchen für Stückchen….

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kleiner Seelenschmeichler – winterliche Mangotarte

 

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Sauerteig-Bananenbrot mit brauner Butter, Walnüssen und Ahornsirup

Ein neues Jahr hat begonnen. Frisch und weiß, wie ein unbeschriebenes Blatt liegt es vor uns. Die Taschen, Köpfe und Herzen voller Pläne und Ideen um es mit Erlebnissen und schönen Erinnerungen zu füllen. Dieser jährliche kleine Neubeginn ist eine schöne Sache. Der Kopf ist nach den Feiertagen frei, wir sind motivierter neue Sachen anzupacken oder altbekanntes weiterzuentwickeln. Dabei meine ich nicht derartige Selbstkasteiungen wie endlich mehr Sport oder Diäten. Einfach dieses kleine Resümee, welches ich zumindest gerade ziehe: wie war das letzte Jahr, was habe ich alles erlebt und wie wird wohl das neue werden? Wohin werde ich reisen? Wer wird mir alles begegnen? Was werde ich Neues ausprobieren?

Ganz besonders hoffe ich auf ein „backstarkes“ 2015, auf viele neue und altbewährte Lieblingsrezepte, auf noch besseres Brot, auf einen Frühling reich an Rhabarber und einen Sommer mit vielen schwarzen Johannisbeeren…. Hoffentlich bleibt mir das Backglück hold und mir Familie, Freunde und Arbeitskollegen weiter als gute und kritische Testesser erhalten… (andernfalls bliebe mir sonst nur das Beten auf einen neuen „Ich trage Kartoffelsack Trend“ aus Paris oder ich wäre doch noch gezwungen exzessiven Sport mit in die Jahresplanung einzubauen…)

Rezeptideen für das nächste viertel Jahr sind zumindest schon mal genug da. Viele aus einem Backbuch, welches mir zum Jahresende in die Hände gefallen ist – das Tartine Book No. 3. Ein wundervolles, inspirierendes Buch mit spannenden neuen Rezepten und Altbekanntem in neuer Form, wie das Bananenbrot. Schon länger habe ich den Gedanken dieses Brot, was eigentlich eher ein Kuchen ist mit Sauerteig zu backen. Chad Robertson stellt in seinem Buch einen Banana Tea Cake vor, welcher als Triebmittel Backpulver und Natron und dazu noch Hefevorteig und Sauerteig kombiniert. Dadurch wird das Rezept recht aufwendig, denn wer hat schon immer einen Hefevorteig parat, von dem dann letztendlich nur 33g im Rezept landen sollen. Also habe ich mich getraut, diesen weg zu lassen und habe auch das Backpulver in meinem Rezept gestrichen. Ganz mutig war ich jedoch nicht: zu der verdoppelten Menge an Sauerteig habe ich am Teelöffel Natron des Originals festgehalten, um dieses „Brot“ weich, luftig und saftig zu bekommen. Und… Hurra!!!!…es hat funktioniert. Das nächste Mal probiere ich es bestimmt ohne Natron.

Pur genossen, mit Frischkäse oder Quark, oder Schokoaufstrich ein tolles süßes Brot zum Frühstück, zu Kaffee oder Tee, oder einfach zwischendurch.

weich, luftig und saftiges Bananenbrot mit Sauerteig

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Baumkuchentörtchen

So, nun wird mir doch noch richtig weihnachtlich…. Alle Geschenke sind besorgt, verpackt und für die Lieben die weiter weg wohnen schon verschickt. Die Wohnung wurde auch noch ein bisschen weihnachtlich dekoriert, Baum, Vogel und Rotkohl sind organisiert. Und am Wochenende gab‘s sogar nochmal bisschen Weihnachtsmarktstimmung in der Neuen Heimat. So jetzt, ja jetzt ist wirklich Weihnachten!

Und weil ein bisschen Glitzer und Kitsch zu Weihnachten einfach dazu gehört, gibt’s auch noch ein kleines feines Törtchen aus Baumkuchen und goldige Weihnachtsmacarons für feierliche Festtage. Dieses und noch mehr festliche Törtchen findet ihr bei übrigens auch bei Clara von tastesheriff.

Um Macarons bin ich ja schon länger herumgeschlichen, sind die kleinen sagenumwobenen Dinger wohl recht schwierig herzustellen. Damit nichts schiefgeht, habe ich ein Rezept aus der Backbibel „Die hohe Schule der Patisserie“ von Christophe Felder ausprobiert. Aus italienischer Meringue, die den Vorteil hat, dass Sie schön fest wird und sich gut spritzen lässt. Leider verlaufen Sie deshalb nicht so schön und werden etwas uneben und höher. Außerdem finde ich es recht schwierig den heißen Zuckersirup unter die Eiweiße zu bekommen, ein großer Teil des Sirups kristallisierte bei mir an der Schüsselwand. Lecker sind sie dennoch geworden. Für das Foto waren dankbarer Weise auch eine Handvoll hübsche Exemplare dabei, aber der Rest war optisch eher Makrone als Macaron. Schmecken tun sie trotzdem: zart knusprig außen und innen weich.

feines Törtchen aus Baumkuchen und goldige Weihnachtsmacarons

feines Törtchen aus Baumkuchen und goldige Weihnachtsmacarons

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Tarte Tatin à la Kouign Amann

Dieses Rezept ist ein kleiner Glücksgriff. Nachdem ich in den letzten Wochen einiges an Zeit mit dem Backen von Kouign Amann verbracht habe, spielte ich mit dem Gedanken, diesen karamellisierten Butterkuchen mit Äpfeln etwas herbstlicher zu gestalten. Und bei Karamell, Äpfeln und Kuchen fällt mir doch glatt die Tarte Tatin ein. Auch hier wird üblicherweise ein blättriger Teig verwendet um einen umgedrehten Apfelkuchen zu backen.

Ich habe im folgenden Rezept Dinkelmehl verwendet. Der Teig aus diesem Mehl ist sehr elastisch, und die Butter lässt sich gut in den Teig einarbeiten, wenn er nicht zu warm ist. Die Schichtung ist zwar nach dem Backen nicht mehr so ganz zu erkennen, aber der Teig schmeckt wunderbar! Zart, blättrig, knusprig die Kruste, weich, saftig, buttrig das Innere. Der eintourierte Zimtzucker macht das Ganze perfekt für die kalte Jahreszeit. Bei den Äpfeln eignen sich säuerliche Sorten sehr gut, sie bilden einen schönen Kontrast zu all der Butter und Zucker.
Und da Apfelkuchen mit Zimt meine ganz persönliche Quintessenz des Herbstes ist, reiche ich diesen Beitrag ein bei Zorra und der Gastgeberin Christina.

karamellisierter Butterkuchen mit Apfel

karamellisierter Butterkuchen mit Apfel

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