Galette rustique mit Rhabarber und Erdbeeren…und ein kleines Auf Wiedersehen

uhhhh….es ist schon fast wieder so weit, nur noch wenige Tage und dann ist sie vorbei, die schöne Rhabarberzeit! Wie der Spargel wird Rhabarber nur noch bis zum Johannistag, den 24.06. geerntet. Aber ich bin vorbereitet: Marmeladen sind gekocht, der Sirup verkorkt, und Platz für ein paar Stangen für den schlimmsten „Ich-will-jetzt-sofort-Rhabarber-Anfall“ habe ich mir in unserem Mini-TK-Fach auch erkämpft. Ja, hättet ihr gar nicht gedacht, dass nochmal ein Rhabarberrezept kommt. Jetzt, da es auf dem Markt von vielen schönen Saisonlieblingen nur so wimmelt: Erdbeeren überall, die Kirschen sind auch schon da und die restliche Beerenbaggage wird sicher auch nicht mehr lange auf sich warten lassen, ganz zu schweigen von Aprikosen und Pfirsichen. Nun gut, dem Rhabarber sei nun sein Schönheitsschlaf gegönnt. Aber ordentlich verabschieden muss er sich schon. Hier mit einer rustikalen französischen Tarte und in einer feinen Liaison mit der Erdbeere. Erdbeeren und Rhabarber sind ja ein wahres Traumpaar – schon der bloße Duft der Tarte zaubert ein Lächeln aufs Gesicht. Dazu ein buttrig, blättrig-knuspriger Teig. Ein feiner Abschied für den Rhabarber, wie ich finde. Nun also tschüss du wunderbares Stangengemüse, wir sehen uns 2016 wieder.

PS: ….und um noch eine kleine Bemerkung meines Herrn D. anzuführen: „hmmm, der Teig! Der Teig ohne Rhabarber und stattdessen nur Erdbeeren, oder Äpfel, Kirschen oder Aprikosen, dann wär’s perfekt“ – also, für die, die nicht bös‘ sind, dass die Rhabarberzeit endet – variiert doch den Belag einfach!

Tarte rustique

Tarte rustique

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Winterliche Mangotarte

Wenn die Tage so kurz sind, dass man um halb fünf nachmittags schon wieder an’s Schlafengehen denkt, es Mittags so dunkel ist, dass man das Licht einschalten muss um zu lesen und die Stadt so grau, nass und ungemütlich ist, dass es einem das Gemüt verdunkelt, dann fällt es mir manchmal ein bisschen schwer den Winter zu mögen. Mit Schnee, klarer Luft und Sonne mag ich ihn sehr, aber so?

Wenn die Natur bei uns im Winter all ihre Kräfte für einen schönen Frühling, Sommer und Herbst sammelt, dann lob ich mir die Neigung der Erdachse. Wieso? Na, auch wenn es hier gerade nicht so aussieht, irgendwo auf der Welt ist tatsächlich jetzt gerade Sommer. Dort ist es warm, der Himmel blau, die Sonne scheint und spendet all ihre Wärme den süßen Orangen, Mangos und Bananen. Holen wir uns doch ein bisschen dieser Wärme und Farbenfreude ab und packen diese in eine Tarte. Und damit es uns noch wärmer wird, stecken wir in den süßen Teig noch alle Gewürze die einen guten feurigen Chai ausmachen: Zimt, Nelken, Kardamom, Piment, Lorbeer und Ingwer. Das wärmt, Stückchen für Stückchen….

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kleiner Seelenschmeichler – winterliche Mangotarte

 

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