Es ist soweit! Die Plätzchenzeit beginnt!
Es ist soweit! Die Plätzchenzeit beginnt!
A piece of cheesecake a day, keeps the….äh nee, eigentlich geht’s anders, aber die Äpfel sind auch drin in diesem unwiderstehlich lecker cremigen Cheesecake! Diesmal mit einem Zimtmürbeteig, selbstgemachtem Apfelkompott und, um dem ganzen das Krönchen aufzusetzen, getoppt mit einer Cidre-Gewürz-Karamellsauce.
Das was mich am Backen fasziniert, ist dass man aus den scheinbar gleichen Zutaten: Mehl, Zucker, Butter, immer wieder unterschiedlich leckere Dinge herstellen kann.
Eines dieser süßen Dinge, die mir 2005, glaube ich begegneten war: Kouign Amann! Es war im Frankreichurlaub in der Bretagne, als ich das erste Mal in dieses süß, buttrig, karamellig, salzige, saftige etwas biss – daraufhin konnten wir an keiner Bäckerei vorbeifahren, ohne nicht zu schauen, ob es Kouign Amann gab.
Viel zu spät kommt dieses Rezept, so hab ich doch glatt den Kanelbullens Dag (Tag der schwedischen Zimtschnecke) am 4. Oktober verschlafen!
Als ich mit dem Ergebnis des folgenden Rezeptes Ende Oktober (es war grau, neblig und kalt!) meine Arbeitskollegen beglücken wollte, war es für einige doch tatsächlich noch zu früh für „weihnachtliche Gewürze“. O-Ton: das könne man doch jetzt noch nicht essen! Nicht zu fassen, oder?!?
Da sind mir die Schweden doch sehr sympathisch – so gibt es Zimtgebäck dort das ganze Jahr über. Und sogar einen Tag der Zimtschnecke, toll! Bei mir geht Zimt auch immer! Und ich weiß aus sicherer Quelle, dass ich mit dieser Leidenschaft nicht allein bin…
Eine Woche nachtdienstbedingte Blogabwesenheit findet nun ihr Ende… nicht, dass ich nichts gebacken hätte, dafür müsste ich wohl schon mit 41°C Fieber und gebrochenen Gliedmaßen ans Bett gefesselt sein, zum Bloggen fehlte jedoch die Zeit.
Noch ein bisschen knülle vom Schlafmangel geht es nun weiter – eventuelle orthografische Schwächen oder Ungereimtheiten im Rezept bitte ich zu verzeihen und umgehend zu reklamieren – aber das folgende Rezept soll nun endlich der Öffentlichkeit präsentiert werden!
Seitdem ich auf Lutz Geissler’s Blog gestoßen bin, bin ich ein begeisterter Brotbäcker. Nach erfolgreicher Züchtung eines eigenen Sauerteiges backe ich mindestens wöchentlich Brot nach seinen Rezepten und bin bisher noch nicht enttäuscht worden.
Innerhalb seiner über 600 Rezepte bin ich auf zwei Brote mit Senf gestoßen und ich liiiieeeeebe Senf!
Eine Scheibe frisch gebackenes Brot mit Butter und Senf – mehr braucht es für mich nicht, vielleicht noch ein Scheibchen Gruyere und ich bin im siebten Himmel.
Der Herbst ist ja nun wirklich unverkennbar eingezogen und mich erschleicht der Drang zur Gemütlichkeit, wie immer wenn die Blätter fallen, der Wind stärker weht und es Abends nun doch deutlich kühler ist. Dann einen Tee, oder Kakao, ein weiches Sofa, Decke, einen Lieblingsfilm, -Buch; -Serie …. Und, ja was und? Kekse, hmmm…. zu süß….Chips….hmm ..zu salzig, Schokolade….hmm…auch nicht…. es muss doch auch was anderes geben?!
Cheesecake geht immer, und zwar wirklich immer!….man kann sicher streiten, welches „DAS“ Rezept ist, für den cremigsten, fluffigsten, zartschmelzendsten, käsigsten, leckersten, weltbesten Cheesecake überhaupt ist…aber das bleibt für mich Geschmackssache…und das ist auch gut so…