Höchst überfällig ist nun heute mal wieder Cheesecaketime. Viel zu lange gab es hier keine cremig-süße Verführung auf knusprigem Keksboden. Und natürlich darf aktuell der Rhabarber hier nicht fehlen. In die Optik von sprinklebakes Törtchen hatte ich mich sofort verliebt. Für die Füllung und Deko wollte ich jedoch Rhabarber pur! Damit zaubert er diesem kleinen Traumstück nicht nur einen erfrischenden Geschmack in die Creme, nein, er kleidet das Ganze auch noch in wunderschöne Streifen. Die Deko sieht übrigens komplizierter aus, als sie ist. Mit ein wenig Geduld und einem guten Sparschäler ist das ganze ein Kinderspiel. Gebacken wird diesmal aber nicht, dies ist eine Kühlschranktorte. Wer es besonders süß mag, sollte die Creme abschmecken und mehr Zucker zugeben, die im Rezept angegebene Zuckermenge lässt die Creme schön fruchtig-rhabarberig-säuerlich – so mag ich es gern. Damit es beim Aufschneiden der Torte keine Tränen gibt, schneidet die Rhabarberstreifen mit einer Schere vor, nur so lassen sich schöne Stücke abschneiden, ohne gleich die ganze Deko zu zerstören. Ein wirklich beeindruckendes Törtchen, welches doch mit relativ wenig Aufwand gelingt. Mehr Torten gibt es diesen Monat bei #ichbacksmir von Tastesheriff.
Buchweizensahnehupf mit Rhabarber
Ich muss ja gestehen, ich bin kein großer Fan von Rührkuchen. Meine Gugelhupfform verbrachte bisher ein einsames Dasein in der hintersten Ecke meines Küchenschrankes. Aber das sollte sich ändern, denn per Zufall stieß ich auf den Blog „Die Ofenkante“. Hier wird sich unter anderem intensivst mit der Thematik „Der perfekte Marmorkuchen“ beschäftigt. Eines der probierten Rezepte enthielt Buchweizenmehl und Sahne, und machte mich neugierig. Ich hatte schon vor geraumer Zeit eine Tüte mit Buchweizenmehl gekauft, um sie beim Brot backen zu probieren. Aber da Ofenkante so derart von der Kombination Buchweizen und Sahne schwärmte, wurde es nun doch ein Kuchen, in dem das „neue“ Mehl landete. Ich denke ein Punkt, warum ich Rührteige nicht mag, ist der Geschmack des Backpulvers im Teig – ein Grund, hier darauf verzichten – 5 Eier im Teig, schön aufgeschlagen sollten für genügend Trieb reichen. Der Tester berichtete, dass der Kuchen schnell „altern“ würde – als Zusatz für eine bessere Feuchthaltung wurden noch 250g Rhababerstückchen mit in den Kuchen geschmuggelt, Himbeeren oder Apfelstücke eignen sich hier sicher auch ganz hervorragend. Das Ergebnis hat mich dann doch überrascht – der Teig ist wunderbar samtig-zart und zergeht auf der Zunge. Der Geschmack ist vollmundig, fast cremig, nicht zu süß und leicht nussig vom Buchweizenmehl. Auch nach drei Tagen, als das letzte Stückchen verspeißt wurde, war der Kuchen noch ausgesprochen saftig – von Alter also keine Spur! Und für alle, die auf Weizen verzichten müssen – dieser Kuchen ist glutenfrei!
Meine neu entdeckte Gugelhupfliebe schick ich dann auch noch schnell zu Yuska und dem Calender of Cakes.
Vier-Käse-Quiche mit grünem Spargel ….und mit Blitzblätterteig
Nanu, noch ein Post dieses Wochenende? Ja, noch einer – und mal ganz unter uns, eigentlich stapeln sich hier schon viel zu viele Rezepte von Köstlichkeiten, die definitiv ein Plätzchen auf dem Blog verdient hätten. Während das Backen unter „Arbeitsstress“ bei mir wirklich problemlos läuft, ist das Bloggen immer noch ein bisschen zäh – ungefähr so: ach nöööö, am Computer sitzen, Photos sortieren, zumindest den Anspruch haben, was Unterhaltsames zu schreiben…och….kann ich nicht lieber ein neues Backrezept ausprobieren? Aber gerade hab ich mal wieder frei, und war so schön drin im „schreiben“ – dann muss ich diesen kurzen Flow (und die im TV laufende Sportschau) doch nutzen. Nutzen um endlich den Auftakt zur Spargelsaison hier einzuleiten! Mit grünem Spargel in einer Quiche mit cremigen Mascarpone, kräftigem Gorgonzola, würzigem Bergkäse und vielen frischen Ziegenfrischkäseflöckchen. Die Basis ist ein Blitzblätterteig. Ja wirklich blitz – und er ist tatsächlich nicht schlecht – Zubereitungsdauer + Kühlzeit etwa 30 Minuten – ohne Witz! Schneller geht es doch nun wirklich nicht, oder? Die Kühlzeit wird zum Spargel putzen und Käse reiben genutzt. Bisher habe ich den Teig nur in diesem Rezept probiert, weitere Versuchsreihen mit anderen Blätterteigvariationen sollen folgen. Wer mit testen will, immer gern, ich würde mich freuen – und dann her mit Euren Erfahrungen zum Blitzblätterteig!
Bread Baking Day #73 – Irish Sodabread
Für die, die es noch nicht wissen: diesen Monat darf ich ja den Bread Baking Day von Zorra Kochtopf ausrichten. Brote aus aller Welt suche ich noch bis zum 01.05.2015. Einige tolle Rezepte sind bereits hier eingetrudelt – sogar eines vom fast anderen Ende der Welt! Aber Leute, da geht doch noch was – 6 Tage habt ihr noch Zeit. Zu gewinnen gibt es zwar nichts, aber dabei sein ist doch alles – außerdem freue ich mich über jedes Rezept wie eine kleine Schneeköningin :-). Das Round up aller Rezepte erscheint dann hier im Blog spätestens zum 05.05.2015.
Als Gastgeberin backe ich natürlich auch etwas. Und nicht irgendwas – ich backe Sodabread. Und ich muss gestehen, die Geschichte mit mir und dem Sodabread begann doch eher als Zwangsliebe. 6 Wochen (!!! – hach, so ein Studentenleben war schon schön) Irlandurlaub mit bester Freundin – low Budget: Zelten, Hiken, Trampen – Essen in Eigenversorgung. Um das obligatorische Grundnahrungsmittel Brot kamen wir also nicht herum. Das erste Sodabread war ein kleiner Schock – optisch von außen ein schöner knuspriger Brotlaib – war der Geschmack zugegeben doch ungewöhlich. Natron und Backpulver sind nicht nur maßgeblich für den Trieb des Brotes verantwortlich – nein, sie sind auch der dominierende Geschmacksgeber (deswegen ja auch Sodabread). Ich glaube eine Woche versuchten wir es mit Toastbrot, einmal kauften wir auch ein ryebread – ungeniesbar, denn darin fehlte jegliches Salz. Wir gaben dem Sodabread also eine zweite Chance – und gewöhnten uns dann doch sehr schnell daran – zusammen mit guter Irischer Butter oder goldgelbem Cheddar ein wahrer Genuss. Es kam wie es kommen musste. Am Ende des Urlaubs landeten unter den Mitbringseln für Zuhause natürlich das obligatorische Kochbuch, welches ein verständliches Rezept für Sodabread enthielt und ein Beutel Natron (sicher, ist sicher ;-))
Das Brot verströmt beim Backen einen Duft der mich sofort wieder in diesen Urlaub zurück versetzt: die grünen Wiesen das Meer, die Schafweiden, unzählige freundliche Menschen, die uns unterstützten, wenn wir mal wieder im irischen Dauerregen mit unserem Zelt „abgesoffen“ waren – eine wundervolle Zeit, ein toller Urlaub – schön dass man sich die Erinnerung daran so leicht nach Hause holen kann. Und es ist wirklich ein sehr unkompliziertes Rezept – kein Kneten (kneten wäre sogar ein ganz grober Fehler), kein Gehen, kein Kühlen – Ratzfatz steht es auf dem Tisch und ist damit ein tolles einfaches Brot. Abwandlungen mit Cheddar und Lauchzwiebeln im Teig, mit Vollkornmehl als Brown Bread, oder mit Rosinen im Teig als „Spotted Dog“ machen es vielseitig. Es ist allerdings ein Brot, welches schnell gegessen werden sollte, nach 1 bis 2 Tagen wird es doch recht trocken.
Gebrannte Milchreistarte mit Rhabarber
Es gibt ja manchmal schon Dinge, die dulden seltsamerweise so rein gar keinen Kompromiss. Wenige Dinge, die haargenau so sein müssen, wie sie in unser Vorstellung existieren. Da gibt es kein: aber das ist doch fast das Selbe – ja, genau eben nur FAST. Wie einem Kleinkind steht uns dann die Enttäuschung über die versagte Erfüllung unseres Wunsches ins Gesicht geschrieben – natürlich zum Unverständnis unserer mittlerweile erwachsenen Umgebung. Dann sind wir plötzlich wie ein 3jähriges Kind, das sich zum Geburtstag ein ganz bestimmtes Spielzeug gewünscht hat, und zwar genau dieses, dieses ganz Bestimmte! Wieder und wieder wurden Eltern oder Großeltern penibel instruiert: GENAU dieses muss es sein und kein anderes. Und dann ist er da, der Geburtstag – selbstsicher und voller Vorfreude stürzen wir uns auf das liebevoll eingepackte Geschenk, reißen es ungeduldig auf – und dann: Schock – eingewickelt in schönstes Seidenpapier: der Kompromiss.
Natürlich sind wir mittlerweile alle älter und weiser geworden, und wissen, dass nur wenige Dinge so richtig „schwarz oder weiß“ sind. Aber ab und zu gibt es sie noch – diese „Ganz-oder-Gar-nicht“ Momente. Manchmal eben auch in Form eines Rezeptes. Wie diese gebrannte Milchreistarte mit Rhabarber. Ist dieser Name nicht ein einziges süßes Versprechen auf mürben, zimtigem Teig, cremigen vanilligen Milchreis, frischen süß-sauren Rhabarber und oben auf eine zart knisternde Karamellkruste wie auf einer Creme brulee? Wahres Soulfood eben, denn natürlich bietet auch der Frühling diese kleinen kulinarischen Momente der Glückseligkeit. Insgesamt fünf Mal musste die Tarte gebacken werden, bevor mir das Rezept dieses Versprechen erfüllte. Aber nur so, und aber auch nur so darf die Tarte dann auch hier auf meinen Blog.
Diese Tarte ist damit ein wirklich würdiges Geburtstagsmitbringsel für Sias Blog , der aktuell seinen ersten Geburtstag feiert und sich sogar namentlich dem Soulfood verschrieben hat. Und ich bin mir sicher, Sia du wirst von dieser Tarte nicht enttäuscht ;-).
Frühlingshandbrot
Wenn irgendetwas noch genauso zum Frühling gehört wie der Rhabarber, dann sind dies doch frische, grüne Kräuter und vorallem: Bärlauch! Auch hier ist die Zeit, in dem dieses Kraut wächst einfach viel zu kurz und es heißt, sie ausgiebig zu nutzen. Bärlauch mit Penne, Ricottaknödel mit Bärlauch, Bärlauchrisotto und natürlich Bärlauch im Brot. Und damit dieses auch noch so richtig schön frühlingsfrisch daher kommt, ist es grün. Ja, ein grünes Brot – gefärbt durch Spinat und jede Menge Kräuter – und nicht nur das: ein grünes, gefülltes Handbrot mit Pilzen, Ziegenfrischkäse dazu noch etwas Bergkäse und Schinken. Mit Kochstück und 24 Stunden Kühlschrankgare wird der Teig saftig und bekommt dennoch eine kleine, feine Kruste. Variiert die Füllung ganz nach euren Wünschen – zum Beispiel vegetarisch mit getrockneten Tomaten und ein paar Pinienkernen oder Walnüssen anstatt des Schinkens und der Pilze.
Ratzfatz Zitrus-Mohn-Küchlein im Glas
Ich muss mir ja doch öfters folgendes Anhören: „Deine Rezepte sehen toll aus, aber das ist alles so (zeit)aufwendig!“ Mittlerweile habe ich da resigniert – ich werde nicht mehr argumentieren, dass dies eine Frage des Standpunktes ist, und ich einfach gerne Zeit und Mühe in leckere Backwaren stecke, weil dies mein Hobby ist, mein Ausgleich zu einem stressigen Arbeitsalltag, meine Meditation, um den Kopf frei zu bekommen und: weil meiner Meinung nach leckere Backwaren einfach nur mit Geduld und Zeit entstehen können. Es gibt dabei nur wenige Ausnahmen, und dazu gehört zum Beispiel das folgende Rezept von der Sorte schnell zusammengerührt und schnell gebacken – und damit das ganze noch schneller, also so zu sagen eine Muffinversion 3.0 wird – werden die kleinen Küchlein gleich noch in Weckgläsern gebacken – prima zum Mitnehmen und prima zum noch etwas länger Aufbewahren, um zu einem späteren Zeitpunkt den wahren High-speed Genuss zu haben. Ok, jetzt mal genug mit der Ironie, denn das würde diesen kleinen, supersaftigen Küchlein in der klassisch-köstlichen Geschmackskombination Zitrus-Mohn Unrecht tun. Außerdem kann man die gewonne Zeit und die ratz-fatz gebackenen Küchlein ja auch sinnvoll nutzen – bei versprochenen 21°C am Wochenende vielleicht für ein Picknick mit Freuden, eine Radtour ins Grüne, oder, oder, oder. Mehr Kuchen im Glas gibt es diesen Monat übrigens bei Ina.
Mehlstaub und Ofenduft proudly presents: Bread-Baking Day Nr. 73!
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Ich muss ja schon sagen, ich war stolz wie Bolle als mich Zorra vor gerade mal einer Woche gefragt hat, ob ich nicht ihren Bread Baking Day im April ausrichten möchte. Ich!…ich die grade mal seit einem knappen Jahr ihre eigenen Brote backt und oft immer noch überrascht ist, was sie da eigentlich aus dem Ofen holt. Ja, ich und mein kleiner Blog (in zwei Tagen wird er übrigens ein halbes Jahr alt) dürfen nun im April die monatliche Brotjause von Zorra schmeißen! Und die Latte liegt hoch – schaut euch doch nur mal an, was da alles Leckeres beim BBD #72 im greenwaycastle zusammengekommen ist. Klotzen, nicht kleckern ist also die Devise!
Auch wenn mich meine Backleidenschaft seit meiner Kindheit begleitet, zählen Brot und Brötchen noch definitiv zu meinem neueren Repertoire. Dabei ist das scheinbar so (all)tägliche Brot doch eine der abwechslungsreichsten Backwaren überhaupt. Wenn ich auf Reisen bin, ist mein liebstes Souvenir ein Backbuch mit typischen Rezepten des Landes. Und bisher fand sich in jeder landestypischen Küche das gute alte Brot – oder zumindest etwas was aus Mehl, Wasser und nur wenigen weiteren Zutaten gebacken wird. Schaut man auf die Herkunftsländer der Teilnehmer des jährlichen World Bread Day, bestätigt sich der Eindruck – überall auf der Welt wird Brot gebacken und gegessen! Milchbrot in Asien, Maisbrote in Afrika und Südamerika, Fladenbrote im Orient, Challah in Israel, Piroggen in Russland, Baguette und Brioche in Frankreich, Knäckebrote und Vollkornbrote im Norden, watteweiche Toastbrote und Buns in den USA, und, und, und…kann diese Liste jemals vollständig sein? Ich denke irgendwo werden sicher einige von Euch ein Rezept für etwas „brotiges“ haben, das seinen Ursprung außerhalb der deutschen Küche hat – sei es eine kulinarische Erinnerung an einen Urlaub, vielleicht sogar ein altes Familienrezept aus den Wurzeln in einem anderen Land, oder ein Rezept das einfach aus Lust und Freude am Andersartigen ausprobiert werden wollte. Und genau das möchte ich sehen – zeigt mir Eure Rezepte nach dem Motto: „Brot aus aller Welt“.
ENGLISH:
I was really proud and a bit astonished when zorra asked me to host her monthly event bread baking day…asked me! Me, the one who started blogging just half a year ago. Expectations are high – just take a look at all the beatiful breads that have been baked for the BBD #72 at greewaycastle! So, don’t get me wrong – baking seems to be a part of me since my childhood, but baking bread is still quite a new thing to me. And I really love it – this simple thing – bread – is such a winner. Looking at the origin of all the bread bakers of the anual World bread day, it seems like the whole world is baking bread – everywhere and any time: milkbread in Asia, cornbreads in Africa or South America, flat breads in the middle East, challahs in Israel, piroggen in Russia, baguette and brioche in France, crisp bread and pumpernickel from the northern Europe, soft buns and toast in the United States – this list seems unfinishable! But that’s the thing I wanna see – please show me your breads around the world!
Pudding-Streuselschneckenkuchen mit Rhabarber
Hurra, er ist da! Der erste Rhabarber! So wunderschön pink leuchtend und unwiderstehlich duftend konnte ich einfach nicht anders – ich musste ihn mitnehmen. Ich hab lieber gar nicht genauer hin geschaut, woher er genau kommt, und ja – ein bisschen schlechtes Gewissen hatte ich schon, hab ich doch den Anspruch möglichst regionale Produkte zu verwenden. Bei den geschmacksfreien Vielfliegererdbeeren klappt dies hervorragend – die bleiben links liegen bis es die süßen, duftenden und saftigen aus dem Umland gibt. Alles hat seine Zeit – aber hier, die knappen zweieinhalb Monate in denen es diese köstlichen Stengel gibt, die sind doch schon sooo kurz – diese Zeit muss voll ausgekostet werden, oder? Und so schnappte ich mir ein paar der Stangen, dünstete sie sanft in Zitrone, Zimt und Zuckersirup, bettete sie in cremigen Pudding und lockeren Hefeteig und krönte das ganze noch mit knusprigen Streuseln. So war es mir auch egal, dass es hier noch stürmt und schneit – auf meinem Teller ist er da, der Frühling!
Torta pasqualina – Ligurische Ostertorte
Heute mal wieder ein Rezept aus der Kategorie: Backen mit Geduld, Spucke und Nerven wie Drahtseilen. Und diesmal müssen auch jede Menge Eier dran glauben, denn es wird nochmal richtig österlich mit dieser italienischen Köstlichkeit. Die Torta pasqualina ist eine ligurische Spezialität, die es traditionell zu Ostern gibt. Das Rezept lachte mich schon vor einigen Jahren in einem Kochbuch an, wurde aber bisher nie verwirklicht. Eingehüllt in dünnen, knusprigen Teig werden hier die Eier in einem frischen, würzigem Bett aus Ricotta, Parmesan und Spinat versteckt. Jede Menge Geduld und Zeit erfordert die Herstellung der einzelnen Teigblätter. Eine gute Torta pasqualina, geprägt von katholischen Ostertraditionen, müsse 33 Teigschichten enthalten – entsprechend den Lebensjahren Jesus Christus. Ich habe mit Müh und Not 13 Teigschichten hinbekommen, mehr oder weniger dünn und manchmal auch mehr Loch als Teig – aber die Torta nahm es mir zum Glück nicht übel.
Optisch ist die Torta pasqualina auf jeden Fall eine sehr ansprechende Sache und geschmacklich nicht minder lecker. Die Torta kann lauwarm oder kalt gegessen werden und eignet sich auch hervorragend als Mitbringsel zu einem Osterbrunch. Für Ungeduldige oder die mit dünnen Nerven – Filoteig aus dem Kühlregal soll wohl auch wunderbar funktionieren. Und für die, die noch mehr Ostergebäck suchen – das gibt’s diesen Monat bei Claretti und ich back’s mir!











