Viel zu spät kommt dieses Rezept, so hab ich doch glatt den Kanelbullens Dag (Tag der schwedischen Zimtschnecke) am 4. Oktober verschlafen!
Als ich mit dem Ergebnis des folgenden Rezeptes Ende Oktober (es war grau, neblig und kalt!) meine Arbeitskollegen beglücken wollte, war es für einige doch tatsächlich noch zu früh für „weihnachtliche Gewürze“. O-Ton: das könne man doch jetzt noch nicht essen! Nicht zu fassen, oder?!?
Da sind mir die Schweden doch sehr sympathisch – so gibt es Zimtgebäck dort das ganze Jahr über. Und sogar einen Tag der Zimtschnecke, toll! Bei mir geht Zimt auch immer! Und ich weiß aus sicherer Quelle, dass ich mit dieser Leidenschaft nicht allein bin…
Backen mit Liebe
Lavendel-Friands mit schwarzer Johanna und Baiser
Eine Woche nachtdienstbedingte Blogabwesenheit findet nun ihr Ende… nicht, dass ich nichts gebacken hätte, dafür müsste ich wohl schon mit 41°C Fieber und gebrochenen Gliedmaßen ans Bett gefesselt sein, zum Bloggen fehlte jedoch die Zeit.
Noch ein bisschen knülle vom Schlafmangel geht es nun weiter – eventuelle orthografische Schwächen oder Ungereimtheiten im Rezept bitte ich zu verzeihen und umgehend zu reklamieren – aber das folgende Rezept soll nun endlich der Öffentlichkeit präsentiert werden!
Senfbrot
Seitdem ich auf Lutz Geissler’s Blog gestoßen bin, bin ich ein begeisterter Brotbäcker. Nach erfolgreicher Züchtung eines eigenen Sauerteiges backe ich mindestens wöchentlich Brot nach seinen Rezepten und bin bisher noch nicht enttäuscht worden.
Innerhalb seiner über 600 Rezepte bin ich auf zwei Brote mit Senf gestoßen und ich liiiieeeeebe Senf!
Eine Scheibe frisch gebackenes Brot mit Butter und Senf – mehr braucht es für mich nicht, vielleicht noch ein Scheibchen Gruyere und ich bin im siebten Himmel.


