Quarkplunder mit Blaubeeren

Lange, lange, hat es hier nicht mehr geblättert – aber nun musste ich meiner Blätterteigliebe mal wieder fröhnen. Quarktaschen sollten es werden – eigentlich. Aber ich habe ein Taschenproblem. Als Frau ja sicher nichts Ungewöhliches, auch wenn sich dieses sicher nur in wenigen Fällen auf ein Gebäck beziehen wird ;-). Ja die schön geformten Taschen wollten nicht halten und liefen beim Backen auseinander. Aber eigentlich war das auch schon der einzigste Wermutstropfen an diesem Rezept. Denn diese, nun nennen wir sie halt Quarkplunder, haben mein Bäckerherz sehr, sehr glücklich gemacht.  Der Plunderteig aus kaltgeführtem Hefeteig war wunderbar zu verarbeiten. Wenn man in Blätterteigrezepten liest, Teig und Butter sollten die gleiche Konsistenz haben – nun weiß ich endlich, wie sich das anfühlt!  Zudem habe ich zum ersten mal Süßrahmbutter verwendet – obwohl ja eigenlich im Fettgehalt mit gesäuerter, „normaler“ Butter gleich, hatte ich den Eindruck, dass sich diese bedeutend besser verarbeiten lässt. Das Tourieren war so „geschmeidig“, dass ich im ersten Gang gleich 3 Touren hintereinander geschlagen hatte. Mein Übermut führte letztendlich doch zu Rissen in der obersten Schicht des Teiges. Also beim Nachbacken Ruhe bewahren  – am besten anfangs zwei, dann je Gang nur eine Tour geben, dazwischen 20-30 Minuten kühlen. 4-5 Touren insgesamt sollten reichen. Auch beim Ausrollen am Ende ruhig Zeit nehmen, dann erhaltet ihr einen schönen dünnen Teig in der gewünschten Größe. Wer es süßer mag, passt die Zuckermenge in der Quarkfüllung an, ich fand den Kontrast zwischen buttrigem Teig, mild-fruchtigen Blaubeeren und säuerlichem Quark am passendsten…. und Puderzucker gehört ja schließlich auch noch darauf, oder?

Die Idee mit den Blaubeeren in der Füllung ist der aktuellen Runde von Tastesheriffs ich back’s mir entsprungen. Mögt ihr Blaubeeren, dann findet ihr unter dem Link noch viele, viele andere Rezepte mit ihnen.

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Quarkplunder mit Blaubeeren


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Dänische Birkes mit „Allem“

Denke ich an Dänemark, fallen mir eigentlich nur schöne Sachen ein: das märchenhafte Kopenhagen mit dem Tivoli, ein toller Urlaub mit den liebsten Mädels und einem Wohnmobil, Sommersby Cider und das Roskilde Festival….ja, und die dänischen Bäckerein natürlich, die alle einen wunderbaren Duft nach Zimt und Karamell verströmen. Berge von süßen Teilchen aus buttrigstem Plunder stapeln sich dort….. mein persönliches Schlaraffenland.

Wie die ganzen süßen Teilchen heißen, war mir bisher gar nicht bekannt…egal, Hauptsache lecker ;-). Vor kurzen bin ich aber in den Weiten des www. über ein Rezept für die klassischen, einfachen Birkes gestoßen. Ich war sofort Feuer und Flamme und hab noch ein bisschen weitergestöbert. Also Birkes (übersetzt: Mohn) sind Brötchen oder besser Teilchen aus einem Hefeplunderteig (na, habt ihr was anderes erwartet?). Dabei gibt es nicht nur eine Sorte. Regional gibt es einiges an Unterschieden: nur mit Mohn bestreut (Tebirkes oder Thebirkes), die Körnervariante (Grovbirkes) und noch die der süßen Kopenhagener (Kobenhavener Birkes) mit einer Füllung aus Marzipan, Remonce genannt. Na….und wofür hab ich mich wohl entschieden? Natürlich für ALLES!

Wie ich die Dinger nun nennen muss, die ich hier vorstelle, weiß ich zwar immer noch nicht. Aber ist ja auch egal – hauptsache lecker!

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