Venezuelanische Arepas mit Caraotas negras

…ochhh, war doch lecker, die Tres Leches, oder? Dann bleiben wir doch gleich mal in der südamerikanischen Küche, denn hier gibt es noch einiges das es definitiv wert ist, nachgekocht zu werden. Die Arepa zum Beispiel, steht auf meiner Liste ganz weit oben, seit sie Ramon  zum Bread Baking Day #73 eingereicht hatte. Auf den Streetfoodmärkten dieser Stadt hatte ich sie  ja auch schon des öfteren angetroffen. Es wurde also Zeit, diese traditionellen Maisfladen, die in Kolumbien, Venezuela und Panama fast zu jedem Essen dazugehören, auch zu Hause auszuprobieren. Die meisten Rezepte verwenden zur Zubereitung vorgekochtes weißes Maismehl, das auch hierzulande in Asiamärkten gut zu bekommen ist. (z.B. Harina P.A.N.). Die kleinen Maisfladen werden dann in der Pfanne knusprig angebacken und im Ofen oder auf dem Grill fertig gebacken, bis sie innen weich und saftig sind. Die Füllungen variieren nach Region: Käse, Schinken, Fleisch, Fisch, oder hier, die venezuelanische Variante schwarze Bohnen,  die typischen Caraotas Negras, dazu noch etwas Avocado, Tomaten, etwas Weißkäse (hab ich mal frei mit Feta interpretiert) und Koriander. Am besten serviert man die Arepas getrennt mit ihren Belägen am Tisch, so kann sich jeder seine Arepas nach Geschmack selbst füllen.

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Das richtig gute Zeugs – Dulce de Leche

Draußen zeigt das Thermometer 37 °C, alles schwitzt und ich schreibe einen Post der Euch animieren soll, einen Topf köstlich karamellig-cremiger Dulce de leche aufzusetzen. Verrückt? Ja, vielleicht, zumindest ein kleines Bisschen. Aber es gibt viele gute Gründe dies doch zu tun. Nummer 1: Dulce de leche, Nummer 2: Dulce de leche !! Nummer 3: DULCE DE LECHE!!!!…. nun mal Spaß beiseite, grins, und her mit den knallharten Fakten. Diese leckere Milchkonfitüre stammt ursprünglich aus Mittel-und Südamerika und ist dort praktisch DIE Zutat für süße Desserts und zum Backen in Pudding, Flan, Eiscreme, als Füllung für Torten, Plätzchen oder nur einfach so, auf Brot. Eigentlich gibt es nichts Süßes, was mit dieser leckeren Creme nicht noch besser wird. Als Topping für Joghurt mit frischen Beeren, Eisbecher, Kaffee, Pudding oder Milchreis, alles ist möglich. Vielleicht kennt der eine oder andere die Variante, eine Dose gezuckerte Kondensmilch zwei Stunden köcheln zu lassen und zu hoffen, am Ende mit Dulce de leche da zu stehen. Ja, kann man so machen, aber…..es geht besser: zurück zu den Zeiten ohne Konservendosen, hin zu einer Dulce de leche die nur nach dem schmeckt, aus dem sie besteht: karamellisiertem Zucker und Milch. Kein Dosengeschmack, kein Kondensmilchgeschmack und nicht zu süß. Und soooo aufwendig ist es gar nicht. Schön ist auch, dass mit dieser Zubereitungsart die Dulce de Leche aromatisiert werden kann, und noch heiß in kleine Einmachgläser abgefüllt hält sie sich wie Marmelade gut ein paar Wochen (vielleicht auch länger, aber so weit ist es bisher nicht gekommen). Etwa 2 Stunden köchelt eure Dulce de leche auf dem Herd leise vor sich hin, ab und zu (also vielleicht alle 10 Minuten) solltet ihr umrühren. Angebrannt ist mir bisher dabei noch nichts. Die Konsistenz und die Farbe wird maßgeblich davon beeinflusst, welchen Zucker ihr für die Herstellung wählt. Mit braunem Zucker wird sie eher etwas flüssiger, kocht aber schneller. Verwendet ihr nur weißen Zucker, solltet ihr ein klein wenig Natron (für die Farbe) hinzu geben, das Ergebnis ist eine goldfarbene, streichfeste Karamellcreme, die sich gut als Füllung für Torten und Kekse, wie z.B die berühmten Alfajores, eignet. Wie, ihr kennt keine Alfajores? Diese wunderbar zarten, puderzuckerbestäubten Plätzchen voll von leckerer Dulce de leche? Na, dann müsst ihr wohl doch noch den Ofen anschmeißen. Das Rezept gibt’s  gleich hier gleich dazu.

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