Polpette di ricotta in frischer Tomatensugo

Tomaten?! Ihr seht überall diese kugelrunden, in allen Rotschattierungen leuchtenden Dinger? Herzlichen Glückwunsch,  nein ihr habt keine Tomaten auf den Augen, wir befinden uns nur mitten in der besten Zeit des Jahres.  Die Tomatensaison!!!! Nie wieder im Jahr schmecken Tomaten so gut wie jetzt, probiert sie am besten sonnengewärmt, frisch vom Strauch –  hmmmm riecht ihr es? Dieses süßliche volle Aroma? Sooo saftig und fruchtig? Kein Vergleich zur holländischen Ganzjahresware, oder? Die Östereicher haben schon ganz recht, wenn sie Tomaten Paradeiser nennen. Ihr denkt der Apfel hat Eva verführt – das glaub ich nicht, es war sicher in Wahrheit eine Tomate! Also ran an die Tomate! Stürzt euch in Schüsseln voll Tomatensalaten in allen Variationen, röstet die Dinger im Ofen mit etwas Balsamico und Honig, füllt sie, backt sie, püriert sie……und probiert auch mal dieses Rezept: eine dicke Sugo aus frischen Tomaten in der kleine Bällchen aus Brotkrumen, Kräutern und Ricotta gar ziehen dürfen. Ganz hip also eine one-pot Gnocchi Pfanne. Geht schnell und ist paradeiser lecker!

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Polpette di ricotta al sugo (für 2 Portionen):

Tomatensugo:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2EL Olivenöl
1EL Tomatenmark
700g frische Tomaten
Prise Zucker, Salz, Pfeffer

Polpette:
250g Ricotta
1 Ei
40g geriebener Parmesan
etwa 100g Brotkrumen oder grobe Semmelbrösel (z.B. von altbackenen Brötchen, Baguette oder Weißbrot)
1/3 Bund Petersilie
etwas Zitronenabrieb
gemahlene Muskatnuss
Salz, Pfeffer

geriebener Parmesan und frischer Basilikum zum Servieren

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und im Olivenöl glasig anschwitzen.  Die Tomaten waschen, den harten Strunk entfernen und kleinschneiden. Wer will, kann sie natürlich auch pellen…. Tomatenmark kurz mit den Zwiebeln und Knoblauch anrösten, dann die kleingeschnittenen frischen Tomaten hinzugeben. Etwas Wasser hinzugeben und die Sauce etwa 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Wärend die Sauce kocht die Petersilie fein hacken. Ricotta mit Ei, Parmesan, Brotkrumen, Petersilie, Zitrone, Muskat und etwas Pfeffer und Salz verrühren, ggf. abschmecken. Falls der Teig zu nass ist noch etwas  mehr Brösel hinzugeben. Aus dem Teig  mit feuchten Händen etwa walnussgroße Bällchen formen und in die köchelnde Sauce geben. Mit einem Deckel abdecken und 10-15 Minuten garen lassen, dabei die Pfanne immer wieder kräftig rütteln, damit die Klößchen sich drehen und gleichmäßig durchgaren.
Mit etwas geriebenem Parmesan und frisch geschnittenem Basilikum servieren.

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11 Kommentare zu “Polpette di ricotta in frischer Tomatensugo

  1. liebe susanna,
    gerade bin ich aus dem tomatenparadies italien zurückgekehrt. solche tomatenvielfalt erreicht unsere geschäfte leider kaum. danke für deinen appetitanregenden und sehnsucht weckenden post.
    viele grüße,
    sabine

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    • Liebe Sabine, schön das du wieder da bist. Vielleicht kannst du ja die schönen Urlaubstage mit diesem Rezept ein bisschen verlängern. Ich kaufe meine Tomaten aktuell auf dem Markt der Markthalle Neun, der regionale Gemüsestand dort hat wunderbare alte selbstangebaute Sorten, die sind wirklich gut!

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      • liebe susanna,
        danke für den tipp. gehst du dann donnerstags einkaufen? immer wenn ich samstags da war, war es zwar toll zum gucken, aber echt voll und an einen guten gemüsestand kann ich mich gar nicht erinnern.
        schöne restwoche mit berlinsommer dir,
        sabine

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      • Anscheinend war ich wohl immer Dienstags oder Freitags am frühen Nachmittag dort, das sind neben Samstag die anderen beiden Markttage. Da war zumindest der Gemüsestand immer da…hab ein schönes Wochenende liebe Sabine!

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  2. Vielleicht sollte ich doch mal selbst anbauen oder mir 3 Kisten vom nächsten Italien-Urlaub mitnehmen.. Ich finde oftmals, daß die Tomaten hier so wässrig und geschmacklos sind! Deine Bilder sind mal wieder superlecker 🙂 Liebe Grüsse, Heike

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    • Oh das mit dem Selbstanbauen überlegen ich mir auch für nächstes Jahr, leider ist unser Balkon sehr klein, ich grübel schon die ganze Zeit wie das klappen könnte. Aktuell bekomme ich meine Tomaten aber ganz gut von meinem Lieblingsgemüsehändler, aber bald wird diese schöne Zeit wieder vorbei sein…

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      • In vielen Städten gibt es mittlerweile Anbauflächen, die von den Bürgern bebaut werden können. Vielleicht ist das ja bei euch auch ein Thema?! Andererseits hast Du ja offensichtlich einen tollen Händler 🙂

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      • Oh, das habe ich auch schon überlegt – allerdings ist der Ansturm auf diese Freiflächen wohl recht groß, ganz zu schweigen auf die Schrebergärten der Stadt, von so einem träume ich schon länger. Aber ich glaube, dafür müsste ich dann meinen Job an den Nagel hängen: backen, kochen, bloggen und noch slber gärtnern – ein wahres Traumleben!

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