Erdbeer – Mascarpone – Herzchen

Nach dem „animalisch“ anmutenden Post von Anfang der Woche wird’s nun wieder ein bisschen romantisch, denn heute ist, genau: Valentinstag! Yippie – endlich mal die Gelegenheit Nettigkeiten herumzuwerfen wie Konfetti, oder? Aber brauchen wir so einen Tag? Was hindert uns daran, es nicht jeden Tag zu tun. So abgegriffen der Spruch auch scheint: smile, and the world smiles back. Aber GENAU SO IST ES! Hier in dieser Stadt trifft man ja recht oft auf diese bestimmten Artgenossen, die für ihre Belinerschnodderschnauze und Dauernörgeln aus verkniffenen Gesichtern weltbekannt sind. Meist fällt mir das besonders auf, wenn ich mich in anderen Großstädten Deutschlands bewege, und fast „entsetzt“ bin von der Freundlichkeit der dort Lebenden. Hier hingegen kann man sich in folgender Situation öfters wiederfinden: Wat willste?….Ham ner nich!….und krieg mer auch nicht rein….lächeln…beharrlich…und was anbieten, ein nettes Wort, ein Lächeln oder was frisch Gebackenes…ein kleines Erdbeer-Mascarpone-Herz vielleicht?…and Berlin smiles back!

Happy Valentinesday!

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Herzchen aus lockerem Hefeteig mit einer Füllung wie Erdbeeren mit Sahne

 

Erdbeer-Mascarpone-Herzchen (für etwa 16 Stück)

Vorteig:
175g Weizenmehl 550
150g Wasser
7g Hefe

Hefeteig:
Vorteig
325g Mehl 550
175g Buttermilch
1/2 TL Natron
3g Salz
1Ei
50g Zucker
60g Butter

Füllung:
250g Mascarpone
1 Ei
2 EL Vanillezucker
ca. 100g Marmelade (ich: Erdbeer-Vanille)

1 Ei  verquirlt zum Bestreichen
Hagelzucker nach Wunsch zum Betreuen

Zutaten für den Vorteig verkneten, 1 Stunde bei 30°C (Ofen mit eingeschalteter Leuchte) gehen lassen.

Für den Hefeteig alle Zutaten verkneten, bis einer glatter Teig entstanden ist. Teig nochmal 1 Stunde abgedeckt bei 30°C gehen lassen.
Währenddessen Mascarpone glattrühren, Vanillezucker und Ei unterrühren. Die Füllung bis zur weiteren Verarbeitung kühl stellen.
Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck mit ca. 32 cm Breite ausrollen. Die Teigfläche von der langen Seite her gedanklich vierteln, die mittleren beiden Viertel erst mit Marmelade, dann mit der Mascarponecreme gleichmäßig bestreichen. Die seitlichen Viertel zur Mitte schlagen, so dass die Füllung abgedeckt ist. Teigoberfläche mit Eistreiche bepinseln. Jetzt aus dem Teig etwa 2 cm breite Streifen schneiden. Nicht irritieren lassen, dass Formen ist mit dieser weichen Füllung etwas tricky, aber es geht. Die Enden der Teigstreifen nun fassen, etwa 2 cm zur Mitte einschlagen (Herzohren), den Teigstreifen in der Mitte knicken und die „Herzen“ mit der Schnittseite auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen. Mit der einen Hand nun die „Herzohren“ festhalten, mit der anderen Hand die „Spitze“ in die Länge ziehen und an der unstersten Stelle etwas zusammen drücken. Die Herzchen können gern anfangs ein bisschen zu „lang“ aussehen, breit werden sie beim Gehen und Backen von ganz allein. Die beim Formen auf die Arbeitsfläche gelaufene Füllung ruhig mit einem Meser aufnehmen und in die Mite der Herzchen füllen. Die Herzen abgedeckt noch etwa 45 Minuten abgedeckt gehen lassen, und währenddessen Ofen auf 230° Ober-Unterhitze vorheizen.  Nach Wunsch die Herzen noch mit Hagelzucker bestreuen.

Bei 230°C etwa10-12 Minuten backen.

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7 Kommentare zu “Erdbeer – Mascarpone – Herzchen

    • Liebe Kimi,

      ich hoffe du hattest ebenfalls einen schönen Valentinstag. Ja, das mit dem Natron habe ich letztens bei einem Rezept für Matcha-Sesam-Zimtrollen ausprobiert (…tauchen hier bestimmt auch bald auf). Grade bei den Herzchen mit der flüssigen Füllung braucht es das, damit der Teig nicht klitschig wird. Die Herzchen sind also eher so „normal“ fluffig. Aber bei den Zimtrollen war es echt beeindruckend – die waren wie Watte 😉
      liebste Grüße,
      Susanna

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  1. Liebe Susi,

    da heute Süßholzraspeltag ist, möchte ich mich gern anschließen und auch mal loslegen 😊 denn mittlerweile ist es soweit, dass ich gespannt auf jeden deiner Beiträge bin. Nicht nur, dass ich ganz verrückt danach bin alles nachbacken zu wollen, ständig und am liebsten immer sofort, sondern auch regelmäßig zum Wiederholungstäter werde und jetzt eigentlich immer nur darauf warte was es als nächstes gibt. Aber noch viel viel mehr verschlinge ich deine großartigen Einleitungen.

    Also ich bekenne mich: ich liebe deine Einleitungen, deinen Blog, deine Rezepte, deine Bilder und was das alles aus meiner Küche macht!

    Danke, dass du dich entschlossen hast, das alles zu teilen!!
    Viele Grüße Ina

    Gefällt 2 Personen

    • Hallo liebe Maren,

      naja, ist sind natürlich nicht alle Berliner so grummelig… vielleicht erwische ich sie nur öfter an einem ihrer schlechten Tage, und den hat ja jeder mal. Aber grad da freut sich ja jeder über was nettes, oder? Wünsche dir eine schöne Woche!
      Liebste Grüße, Susanna

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