Sauerteig – Saatenbrot nach Jeffrey Hamelmann

Mir ist aufgefallen, dass ich schon länger kein Brot gepostet habe, obwohl doch kaum eine Woche vergeht, an dem ich nicht ein oder zwei Brote backe. Weiterhin backe ich vorwiegend Rezepte nach, also immer wieder gern die Brote von Lutz, Stefanie und Björn, oder ich backe ein Rezept aus Tartine No.3 oder Hamelmans „Bread“. Ab und an kommt es dann schon mal vor, dass ich dabei  ein, zumindest für die eigenen Maßstäbe, perfektes Brot vor mir habe. So wie dieses Saatenbrot von Hamelman. Der erste Versuch endete zwar in einem kleinen Disaster, mit viel zu festem Teig und folglich einem viel zu festen Brot. Aber der Geschmack war überraschend überzeugend, also versuchte ich es nochmal, mit mehr Wasser als im Originalrezept und es gelang wunderbar. Mittlerweile habe ich es schon mehrfach gebacken und dabei verschiedene Garzeiten ausprobiert. Als reines Sauerteigbrot braucht es natürlich ein paar Tage, bis es auf dem Tisch steht, aber ob es nun zwei oder drei Tage braucht, da ist es eher flexibel. Am besten gefallen hat es mir nach einer kalten Kühlschrankgare von 16 (!!!) Stunden, 5 Stunden bei Raumtemperatur funktionieren aber auch wunderbar. Das Quell- und Saatenstück aus Leinsamen, gerösteten Sonnenblumen und Sesam geben diesem Brot eine aromatische nussige Note, dazu eine weiche, lockere Krume. Für mich ein perfektes Brot für den Alltag, fürs Abendbrot, für Frühstücksstullen und Pausenbrote.

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